Für alle Lebenslagen – Paten

Seit etwa einem Jahr merke ich wie ich mich verändere, eigenständiger/eigenverantwortlicher werde.  Zum ersten Mal alleine quer durch Deutschland fahren oder auch der erste Urlaub mit Freunden, ganz alleine, ohne erwachsene Ansprechpartner. Zugleich mache ich mir weniger Gedanken über viele Situationen, die ich früher als schwierig wahrgenommn hätte und ich gehe lockerer auf andere Leute zu. Diese Veränderungen sehe ich sehr positiv, ich bin sehr zufrieden und im Reinen mit mir.
Mit zunehmender „Reife“ kommt natürlich auch mehr Verantwortung. Auf eine bestimmte Art von Verantwortung habe ich mich schon immer gefreut und genau diese habe ich nun übernommen dürfen. Ich bin Patentante geworden!

Ich selber habe eine Patentante und zwei Patenonkel und alle drei spielen immer wieder – mal mehr, mal weniger – wichtige Rolle in meinem Leben. Es sind Menschen, abgesehen von meiner unmittelbaren Familie, an die ich mich immer wenden könnte, egal in welcher Situation ich bin. Und genau so eine Person wollte ich schon immer auch für jemand anderen darstellen. Als ich nun vor etwa zwei Monaten gefragt wurde, ob ich die Patenschaft übernehmen würde, war ich überglücklich. Natürlich bin ich mit meinen 16 Jahren noch recht jung, aber ich dachte nicht, dass das ein Problem sein könnte, denn so bin ich vom Alter ja nah an meiner Patentochter und kann ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen vielleicht noch besser nachvollziehen als andere. Außerdem bin ich konfirmiert und somit in den Augen der Kirche vollmündig… dachte ich zumindest, aber der katholische Pfarrer meiner Patentochter war da anderer Meinung. Und das lag nicht an der Religion, sondern tatsächlich am Alter, denn meinen gleichaltrigen, firmierten Co-Paten wollte er ebenfalls nicht anerkennen. Bis zuletzt war nicht klar ob wir beiden akzeptiert werden würden. Zwar war für die Eltern sicher, dass wir in ihren Augen Paten wären, doch trotzdem war ich sehr glücklich, als wir im Gottesdienst dann auch als solche angesprochen wurden.

Nun werde ich mich meiner neuen Aufgabe hingeben und erstmal ein Geburtstagsgeschenk für meine Patentochter verpacken. Und ihr? Seid ihr auch Paten oder wärt es gerne? Was verbindet ihr damit, wie ist Euer Verhältnis zu dem Patenkind – oder auch zu Eueren Paten?

Alles Liebe Liz

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