Fit – fitter – am fittesten

Wenn ich durch meine Heimatstadt am Fluss entlang jogge begegnen mir viele Menschen. Gerau so wie ich betätigen sie sich meist körperlich. Sie joggen, walken oder fahren Inlineskates und Fahrrad, doch einen Unterschied gibt es zwischen ihnen und mir: Sie sind entweder deutlich jünger oder etwa 10 Jahre älter. 

Wenn ich mich in meiner Jahrgangsstufe umschaue ist es jedoch keinesfalls so, dass die anderen wenig Sport betreiben. Tatsächlich ist es sogar so, dass mittlerweile etwa 70% in einem Fitnessstudio angemeldet sind. Und genau das scheint mir der Punkt zu sein: das Fitnessstudio.  

Auch ich möchte gerne fit und trainiert sein, doch dafür ist es in meinen Augen nicht sinnvoll nur im Fitnessstudio zu trainieren, wie es viele meiner Kameraden/innen tun. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Gefühl ins Fitnessstudio zu gehen motivierend sein kann, doch gleichzeitig ist auch die Hemmschwelle groß. Erst muss man sich aufrappeln, sein Zeug zusammenpacken, hinfahren und sich dort umziehen. Ist es da nicht naheliegender mit Home-work-outs zu arbeiten? Denn mal ehrlich, wie oft gehen die meisten meiner im Fitnessstudio angemeldeten Kollegen/innen wirklich und wie oft hält nicht der Aufwand sie letztlich davon? Und wenn sie dann dort sind fangen sie an mit Übungen auf dem Laufband, dem Fahrrad oder einer Art Rolltreppe. Was ist besser daran in einem stickigen, mit Menschen gefüllten Raum Seite an Seite die sauerstoffarme Luft einzusaugen als genau diese Tätigkeiten draußen zu genießen. An der frischen Luft, ohne andere schnaufende und schwitzende Menschen, vielleicht auch noch bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen? Und wie kann es so weit gekommenen sein, dass es wichtiger ist als Mädchen/ Frau einen möglichst großen Po zu haben und als Junge/ Mann immer ein Sixpack, anstatt möglichst gesund auszusehen? 

Ich habe die letzte Woche so viel und unterschiedlichen Sport gemacht, wie noch noch nie zuvor. Diese Ferien waren wohl meine mit am sportlichsten, und es ist noch nicht mal ein großer Schritt gewesen, sondern einfach nebenbei gelaufen. Ich habe jeden Morgen ums Frühstück herum ein work-out gemacht und war dann im Laufe des Tages entweder Badminton spielen oder Schwimmen und abends gab es dann noch ab und an eine Runde Tischtennis. Neben all dem hatte ich noch viel Zeit Freunde zu treffen, zu lesen und zu arbeiten. Ich fühle mich ausgeglichen und habe meine Ferien in jeder Hinsicht gut verbracht.

Mein Fazit lautet: Für mich ist es nicht das richtige immer nur ein und denselben Sport auszuüben und dann auch noch Seite an Seite gedrängt mit anderen, schwitzenden Menschen. Ich bin überzeugt, dass es auch gesünder ist, seine sportlichen Übungen wie Joggen, Radfahren oder Treppen steigen an der frischen Luft auszuüben. Ich glaube auch, dass man alles in allem gesünder wird, wenn man unterschiedlichste Arten von Sport ausübt, als wenn man nur Muskeln bestimmter Körperteile aufpumpt. 

Dies ist alles meine eigene Meinung, basierend auf meinen Beobachtungen und Erfahrungen. Was sagt ihr dazu? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Alles Liebe Liz

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